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 Die Ständeordnung

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BeitragThema: Die Ständeordnung   Fr März 23, 2018 1:49 pm



In der heutigen Welt wird zwischen mehreren sozialen Schichten unterschieden und klare Abgrenzungen gemacht. Hier findet ihr sie alle aufgelistet:

An oberster Stelle steht immer noch der Klerus. Diese Personen sind eng mit der Kirche verbunden und haben kirchliche Ämter inne. Hier wird noch einmal unterschieden zwischen dem hohen Klerus und dem niederen Klerus. Zum hohen Zählen Bischöfe und Domherren. Zum Niederen zählen Priester, Nonnen & Mönche, Bischöfe, Domherren, Vikare.

Der niedere Klerus ist dem höheren untergeben und direkt unterstellt. Das höchste kirchliche Amt hat der Papst inne. Von diesem gibt es auch bloß einen im ganzen Land.


Etwa auf dem selben Rang befindet sich der Kaiser. Ebenso wie das Amt des Papstes kann er nur einmal vergeben wird. Meist ernennen sich Kaiser selbst oder ihre Erben treten die Nachfolge an. Der Kaiser sollte mit der Kirche zusammen arbeiten und es sollte ein Gleichgewicht zwischen beiden Herrschen. Es kann vorkommen, dass ein Truchsess dieses Amt übernimmt, bis ein ein neuer Kaiser gewählt wird.

Ein Rang voller Vorteile und Reichtum war der Adel. Diese menschen haben einen hohen politischen Status inne und gelten als die 'Übermenschen'. Viele stellen sich auch über das niedere Volk und sehen von oben auf dieses herab. Hierbei handelt es sich um Herzöge, Fürsten, Grafen.

Der Ritterstand ist insgesamt nicht als homogene Einheit zu verstehen, ein Ritter kann sowohl dem hohen als auch dem niederen Adel angehören, jedoch zählen die Mehrzahl der Ritter zum niederen Adel. Jeder Ritter hegt einen Ehrenkodex, auf welchen er bei seiner Ernennung schwört. Sie führen mitunter Heere an und kämpften in glorreichen Schlachten. Niemand wird Ritter der keines adeligen Blutes entstammen. Ebenso wenig ist es Frauen erlaubt diese Position inne zu halten. Die Ritter sind aber auch Grundherren und zumeist auch Lehensnehmer. Ihr Eigentum erstreckt sich auf das Land und die darauf lebenden Bauern.

Kommern wir nun zu der nächst niedrigeren Rang. Nur Mitglieder der Oberschicht wurden mit der Stadtverwaltung beauftragt und konnten damit ihren politischen Einfluss auch geltend machen. Zu diesem Stand zählen Kaufleute, die Gewandschneider & die reichen Grundbesitzer.

Nach der Oberschicht kommen wir zur Mittelschicht, welche aus wohlhabenden Kleinhändler, Brauern, Fuhrunternehmern, Schiffern, städtischen Angestellten wie Stadtschreibern, Wundärzten, Apothekern, Baumeistern, Malern, Bildschnitzern und wohlhabenden Ackerbürgern besteht.

Doch den größten Teil machte immer noch die Unterschicht aus, welche zu 50% aus Handwerkern besteht. Hoch angesehen waren z.B. die Goldschmiede und Kürschner, & ganz unten standen die Leinenweber. Alle handwerklichen Berufe fallen hier herunter. Ebenso zählen dazu Kleinhändler, Knechte, Mägde, Diener und all diese Positionen.

Dann gibt es da auch noch die Randgruppen. Diese sind alles andere als gerne gesehen und auch sehr verrufen. Diesen Teil der Bevölkerung bilden Menschen ohne Einkünfte und Obdach, also Bettler und Zigeuner und Leute die wegen ihres Berufes geächtet sind. Also Huren oder Henker.

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